Verfahrensangaben

RegLa_271/26 - regionale Leistungsabrufe UTF Region West Teillos 9

VO: VSVgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
24.08.2026
01.09.2026 12:00 Uhr
02.09.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

HIL Heeresinstandsetzungslogistik GmbH
992-80013-14
Josef-Wirmer-Straße 2-8
53123
Bonn
Deutschland
DEA22
sebastian.wessler@hilgmbh.de
+49 228-4463-2312

Angaben zum Auftraggeber

Auftraggeber (keine Behörde) aus dem Bereich Verteidigung und Sicherheit
Verteidigung
---
---

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Bundeskartellamt Vergabekammer des Bundes
t:022894990
Kaiser-Friedrich-Str. 16
53113
Bonn
Deutschland
DEA22
992-80013-14
vk@bundeskartellamt.bund.de
+49 2289499-0
+49 2289499-163

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

50630000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Rahmenvereinbarung umfasst die Instandsetzungsleistung vom 01.09.2026 bis 31.12.2028 an den Fahrgestellen des Systems UTF (Ungeschütztes Transportfahrzeug) in den Instandhaltungsstufen 2/3 regional in den Betriebsstätten des Auftragsnehmers mit folgenden Materialnummern:

124081153
124081163
124081156
124065361
124164326
124065356
124109531
124157647
124065360
124109537
124157954

*Aufgrund einer derzeit laufenden Umrüstung (D-LBO System) werden für die bestehenden Fahrzeuge neue Nummern (MATPLNR und MATNR) vergeben. Diese Nummern sind derzeit noch nicht (final) vergeben und werden bei Bedarf entsprechend kommuniziert. Die Umstellung erfolgt innerhalb der Vertragslaufzeit automatisch und erfordert keinen Änderungsvertrag. Die technische Basis der Fahrzeuge und die damit verbundenen Arbeiten bleiben unverändert.

Die Leistungserbringung (Befundung und Instandsetzung) soll planerisch zu 100% in den Betriebsstätten des Auftragnehmers erfolgen.

Eine Standortliste mit Stand vom 07.2026 ist dem Anhang A zur Anlage 1 zu entnehmen (siehe Teilnahmeunterlagen).

Die Verteilung der Leistung sowie die Anzahl und Standorte der in den Anlagen aufgeführten Geräte kann während der Vertragslaufzeit variieren.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Das prognostizierte Auftragsvolumen für den Leistungszeitraum 01.09.2026 bis 31.12.2028 beträgt ca. 483 (69 im Jahr 2026 und 207 p.a. ab dem Jahr 2027) Instandhaltungsaufträge mit einem angenommenen Gesamtvolumen von 344.000 (813 im Jahr 2026 und 2.438 p.a. ab dem Jahr 2027) Instandhaltungsstunden.

Optional können zusätzlich insgesamt 243 (35 im Jahr 2026 und 104 p.a. ab dem Jahr 2027) Instandsetzungsaufträge (Mengenoption) mit einem geschätzten Gesamtvolumen von 2.845 (407 im Jahr 2026 und 1.219 ab dem Jahr 2027) Stunden für den Leistungszeitraum 01.09.2026 bis 31.12.2028 beauftragt werden.

Sobald die Gesamtanzahl der prognostizierten Instandsetzungsaufträge und der optionalen Aufträge in Höhe von 726 erreicht ist, verliert die Rahmenvereinbarung ihre Wirksamkeit.

Optional kann die Rahmenvereinbarung um 2 Jahre, längstens bis zum 31.12.2030 verlängert werden (Verlängerungsoption).
Die Planmenge für den Zeitraum der optionalen Verlängerung beträgt insgesamt ca. 414 (207 p.a.) Instandhaltungsaufträge mit einem prognostizierten Volumen von 4.876 (2.438 p.a.) Instandsetzungsstunden.

Zusätzlich können nochmal im optionalen Zeitraum bis zum 31.12.2030 optional 208 (104 p.a.) Instandsetzungsaufträge mit einem geschätzten Volumen von 2.438 (1.219 p.a.) Instandsetzungsstunden (Mengenoption) beauftragt werden.

Der Auftraggeber hat keine Verpflichtung zum Abruf der prognostizierten Gesamtmenge oder der Optionen sowohl hinsichtlich der Menge als auch der Verlängerung.

Schätzwert für den Leistungszeitraum inkl. Mengenoption (ohne Verlängerungsoption): 1.280.025 EUR
Schätzwert für das Optionsjahr 2029 (Verlängerungsoption inkl. Mengenoption): 548.550 EUR
Schätzwert für das Optionsjahr 2030 (Verlängerungsoption inkl. Mengenoption): 548.550 EUR
Gesamter Schätzwert inkl. aller Optionen: 2.377.125 EUR

Umfang der Auftragsvergabe

2.377.125,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
01.09.2026
31.12.2028

Optional kann die Rahmenvereinbarung um 2 Jahr, längstens bis zum 31.12.2030 verlängert werden (Verlängerungsoption).

2
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Werk des AN
Deutschland
DEA22

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Vergabe von Unteraufträgen

Bedingungen für die Vergabe von Unteraufträgen

Der Auftragnehmer muss alle Änderungen der Unterauftragnehmer angeben, die sich während der Auftragsausführung ergeben

Informationen die im Angebot anzugeben sind

Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Optional können zusätzlich insgesamt 243 (35 im Jahr 2026 und 104 p.a. ab dem Jahr 2027) Instandsetzungsaufträge (Mengenoption) mit einem geschätzten Gesamtvolumen von 2.845 (407 im Jahr 2026 und 1.219 ab dem Jahr 2027) Stunden für den Leistungszeitraum 01.09.2026 bis 31.12.2028 beauftragt werden.

Sobald die Gesamtanzahl der prognostizierten Instandsetzungsaufträge und der optionalen Aufträge in Höhe von 726 erreicht ist, verliert die Rahmenvereinbarung ihre Wirksamkeit.

Optional kann die Rahmenvereinbarung um 2 Jahre, längstens bis zum 31.12.2030 verlängert werden (Verlängerungsoption).
Die Planmenge für den Zeitraum der optionalen Verlängerung beträgt insgesamt ca. 414 (207 p.a.) Instandhaltungsaufträge mit einem prognostizierten Volumen von 4.876 (2.438 p.a.) Instandsetzungsstunden.

Zusätzlich können nochmal im optionalen Zeitraum bis zum 31.12.2030 optional 208 (104 p.a.) Instandsetzungsaufträge mit einem geschätzten Volumen von 2.438 (1.219 p.a.) Instandsetzungsstunden (Mengenoption) beauftragt werden.

Der Auftraggeber hat keine Verpflichtung zum Abruf der prognostizierten Gesamtmenge oder der Optionen sowohl hinsichtlich der Menge als auch der Verlängerung.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb

1
EUR

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

---
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://vergabe.hilgmbh.de/VMPSatellite/notice/CXT6YYDYTTQJZ27Y

Einlegung von Rechtsbehelfen

Bitte beachten Sie die Regelungen des § 160 GWB:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1.
der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4.
mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Zusätzliche Informationen

Unter http://vergabe.hilgmbh.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Die Teilnahmeunterlagen können dort kostenlos angefordert und heruntergeladen werden. Nachrichten der Vergabestelle können dort eingesehen werden. Für den Teilnahmeantrag sind die auf dem vorgenannten Server bereitgestellten Formblätter zu verwenden.
Wir weisen bereits jetzt ausdrücklich darauf hin, dass sich die Vergabestelle vorbehält, nach Eingang der Angebote den Zuschlag auch ohne eine Verhandlungsrunde zu erteilen.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Der Umfang der Nachforderungen ergibt sich aus § 22 Abs. 6 VSVgV i.V.m. § 56 VgV

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards

RegLa - DIN EN ISO Zertifizierung (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung): Vorlage des Nachweises über eine aktuelle und für den Auftragsgegenstand gültigen Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 oder eines vergleichbaren oder höherwertigen Zertifikates (jeweils ausgestellt durch eine akkreditierte Gesellschaft).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

RegLa - Handelsregisterauszug (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung): Vorlage (Kopie) eines Handelsregisterauszuges oder eines vergleichbaren Nachweises. (nicht älter als ein Jahr)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

RegLa - Anlage 1b - technischer Anteil (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): 1. Eigenerklärung über den Besitz der Herstellereigenschaft im Sinne der Inverkehrsbringung für die in diese Verfahren ausgeschriebenen Systeme

oder

Eigenerklärung, dass eine Zertifizierung zur Instandhaltung der in diesem Verfahren ausgeschriebenen Systeme durch eine behördliche Stelle oder den Hersteller erfolgt ist. Ein entsprechende Nachweis (z.B. Standortrahmenvertrag, Beauftragungen durch logistische Steuerstellen, In-standsetzungsrahmenvertrag) ist vorzulegen.

oder

Eigenerklärung, dass er ein zugelassener Vertrags/- Servicepartner vom Hersteller der in diesem Verfahren ausgeschriebenen Systeme ist (ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen).

2. Eigenerklärung, dass alle zur Instandhaltung benötigten Sonderwerkzeuge, Vorrichtungen, Mess- und Prüfmittel im gebrauchsfähigen Zustand im Besitz sind und ausschließlich kalibrierte Mess- und Prüf-mittel eingesetzt werden. Die gültige Kalibrierung muss jederzeit nachweisbar (Kalibrierschein) und am betreffenden Mess-/ Prüfmittel ersichtlich sein (z.B. Prüfplakette). Des Weiteren ist der Bewerber berechtigt Software auf bestimmte Bauteile (z.B. Steuergerät) aufzuspielen und zu bearbeiten.

3. Eigenerklärung, dass er alle sonstigen erforderlichen Nachweise, die zur Durchführung der Instandhaltung einschließlich aller erforderlichen Prüfungen an den ausgeschriebenen Systemen/Geräten gesetzlich vorgeschrieben sind (z.B. gemäß den berufsgenossenschaftlichen Vorschriften oder Zertifizierung nach Druckgeräterichtlinie), besitzt.

4. Eigenerklärung, dass er die Durchführung von Prüfungen nach Unfallverhütungsvorschriften (UVV) der gewerblichen Berufsgenossenschaften in der jeweiligen gültigen Fassung durchführt. Die Prüfungen erfolgen durch Personal des Auftragsnehmers oder Dritte (bspw. DEKRA, TÜV oder Hersteller).

5. Eigenerklärung, dass ein Hol- und Bringservice für die Systeme/Geräte angeboten wird.

6. Eigenerklärung, dass das für die Instandsetzung eingesetzte Personal eine durchgeführte Schulung durch MAN (MAN Schulungs-Nr. Z-16a) oder eine gleichwertige Schulung des Herstellers RMMV ("Fahrzeugsystem-Lehrgang UTF - Wartung & Instandsetzung bis MES3") über die in der Ausschreibung genannten Systeme nachweisen kann (der entsprechende Nachweis ist vorzulegen).

oder

Eigenerklärung, dass das für die Instandsetzung eingesetzte Personal eine verbindliche Anmeldung zu den genannten Schulungen von MAN oder RMMV nachweisen kann und dieses Personal spätestens bis zum Vertragsbeginn 01.09.2026 vollumfänglich zertifiziert ist. Der entsprechende Nachweis (Bestätigung Schulungsanmeldung mit voraussichtlichem Abschlussdatum) ist vorzulegen. Das Zertifikat der bestandenen Schulung ist bis zu Vertragsbeginn nachzureichen.

7. Eigenerklärung, dass er bereits Vertragspartner der HIL GmbH oder der Bundeswehr im Bereich UTF ist und Zugriff auf die IETD UTF (2320/148-18) hat. Eine Verlängerung der Zugriffsrechte für den Vertragszeitraum ist bei der Vorschriftenstelle BAAINBw, eigenständig durch den Auftragnehmer zu beantragen.

oder

Eigenerklärung, dass er den Zugang zur IETD UTF (2320/148-18) im Falle der Beauftragung benötigt. (Die Information zum Antrag auf die IETD wird bei Vertragsschluss bekannt gegeben).

8. Eigenerklärung, dass für die Dauer der Vertragslaufzeit gewährleistet wird, die aufgeführte Mindestanzahl der Fahrzeuge im jeweiligen Regionallos (gem. Anlage 1. Anhang A) mit einer oder mehrerer Betriebsstätten in einer Entfernung (Wegstrecke) von 50 km zum Haltertruppenteil abzudecken. Über die Mindestabdeckung hinaus, können weitere Betriebsstätten für die Leistungserbringung bis max. 100 km benannt werden.

Hinweis:
In der Angebotsphase wird die Entfernung (Wegstrecke) der Betriebsstätten zum Haltertruppenteil gestaffelt bewertet (50 / 75 / 100 km). Je geringer die Entfernung (Wegstrecke) der Betriebsstätte zum Haltertruppenteil ist, desto mehr Punkte erhält der Bieter im Rahmen der Angebotsauswertung.

Lediglich die angegebenen und qualifizierten Betriebsstätten werden bei der Angebotsauswertung und Auftragsdurchführung berücksichtigt.

Die Abdeckung ist für das jeweilige Los / Teillos in der Anlage 1 - Antrag zur Teilnahme zu befüllen und für jeden Unterauftragnehmer eine Anlage 1d - UAN einzureichen.

Die Entfernung (Wegstrecke) vom Haltertruppenteil bis zur Betriebsstätte ist mit dem Routen-planer Google Maps zu ermitteln. Gemeint ist die, für die im Anhang A geschilderten Fahrzeuge, nach StVo zugelassene Wegstrecke.

9. Eigenerklärung des Bieters, dass das eingesetzte Personal eine gültige Fahrerlaubnis, die die Gewichtsklasse des jeweiligen Fahrzeugs einschließt.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

RegLa - Anlage 1c - QM Anteil (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): 1.) Eigenerklärung, dass der Bewerber die geforderte NATO-Qualitätssicherungsrichtlinie AQAP 2131:2017 einhalten und anwenden wird.

2.) Eigenerklärung, dass evtl. eingesetzte nicht zertifizierte (DIN EN ISO 9001:2015) UAN des Auftragnehmers in das QM-System des Auftragnehmers (zertifizierter Auftragnehmer = Vertragspartner der HIL GmbH) eingebunden sind und die entsprechenden Forderungen der DIN EN ISO 9001:2015 (z.B. aus-schließlicher Einsatz kalibrierter Prüf- und Messmittel) und der AQAP 2131 (z.B. Zutrittsbe-rechtigung ZtQ) eingehalten werden.

Die im folgenden aufgeführten Nachweise werden der Anlage 1c in der geforderten Form durch den Bewerber beigefügt:

- Kopie eines aktuellen und für den Auftragsgegenstand gültigen DIN EN ISO Zertifikats 9001:2015 oder eines vergleichbaren oder höherwertigen Zertifikats (jeweils ausgestellt durch eine akkreditierte Gesellschaft).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

RegLa - Anlage 1d - UAN (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung): 1. Eigenerkl. über den Besitz der Herstellereigenschaft im Sinne der Inverkehrsbringung für die in diese Verfahren ausgeschr. Systeme
oder
Eigenerkl., dass eine Zertifizierung zur Instandhaltung der in diesem Verfahren ausgeschr. Systeme durch eine behördliche Stelle oder den Hersteller erfolgt ist. Ein entsprechender Nachweis (z.B. Standortrahmenvertrag, Beauftragungen durch logistische Steuerstellen, In-standsetzungsrahmenvertrag) ist vorzulegen.
oder
Eigenerkl., dass er ein zugelassener Vertrags/- Servicepartner vom Hersteller der in diesem Verfahren ausgeschr. Systeme ist (ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen). (Jeweils bezogen auf den vom UAN zu erbringenden Leistungsanteil (LA).)
2. Eigenerkl., dass alle zur Instandhaltung benötigten Sonderwerkzeuge, Vorrichtungen, Mess- und Prüfmittel im gebrauchsfähigen Zustand im Besitz sind und ausschließlich kalibrierte Mess- und Prüfmittel eingesetzt werden. Die gültige Kalibrierung muss jederzeit nachweisbar (Kalibrierschein) und am betreffenden Mess-/ Prüfmittel ersichtlich sein (z.B. Prüfplakette). Des Weiteren ist der Bewerber berechtigt Software auf bestimmte Bauteile (z.B. Steuergerät) aufzuspielen und zu bearbeiten. (Jeweils bezogen auf den vom UAN zu erbringenden LA.)
3. Eigenerkl., dass er alle sonstigen erforderlichen Nachweise, die zur Durchführung der Instandhaltung einschließlich aller erforderlichen Prüfungen an den ausgeschr. Systemen/Geräten gesetzlich vorgeschrieben sind (z.B. gemäß den berufsgenossenschaftlichen Vorschriften oder Zertifizierung nach Druckgeräterichtlinie), besitzt. (Jeweils bezogen auf den vom UAN zu erbringenden LA.)
4. Eigenerkl., dass er die Durchführung von Prüfungen nach Unfallverhütungsvorschriften (UVV) der gewerblichen Berufsgenossenschaften in der jeweiligen gültigen Fassung durchführt. Die Prüfungen erfolgen durch Personal des AN oder Dritte (bspw. DEKRA, TÜV oder Hersteller). (Jeweils bezogen auf den vom UAN zu erbringenden LA.)
5. Eigenerkl., dass ein Hol- und Bringservice für die Systeme/Geräte angeboten wird. (Jeweils bezogen auf den vom UAN zu erbringenden LA.)
6. Eigenerkl., dass das für die Instandsetzung eingesetzte Personal eine durchgeführte Schulung durch MAN (MAN Schulungs-Nr. Z-16a) oder eine gleichwertige Schulung des Herstellers RMMV ("Fahrzeugsystem-Lehrgang UTF - Wartung & Instandsetzung bis MES3") über die in der Ausschreibung genannten Systeme nachweisen kann (der entsprechende Nachweis ist vorzulegen).
oder
Eigenerkl., dass das für die Instandsetzung eingesetzte Personal eine verbindliche Anmeldung zu den genannten Schulungen von MAN oder RMMV nachweisen kann und dieses Personal spätestens bis zum Vertragsbeginn 01.09.2026 vollumfänglich zertifiziert ist. Der entsprechende Nachweis (Bestätigung Schulungsanmeldung mit voraussichtlichem Abschlussdatum) ist vorzulegen. Das Zertifikat der bestandenen Schulung ist bis zu Vertragsbeginn nachzureichen. (Jeweils bezogen auf den vom UAN zu erbringenden LA.)
7. Eigenerkl., dass er bereits Vertragspartner der HIL GmbH oder der Bundeswehr im Bereich UTF ist und Zugriff auf die IETD UTF (2320/148-18) hat. Eine Verlängerung der Zugriffsrechte für den Vertragszeitraum ist bei der Vorschriftenstelle BAAINBw, eigenständig durch den AN zu beantragen.
oder
Eigenerkl., dass er den Zugang zur IETD UTF (2320/148-18) im Falle der Beauftragung benötigt. (Die Information zum Antrag auf die IETD wird bei Vertragsschluss bekannt gegeben). (Jeweils bezogen auf den vom UAN zu erbringenden LA.)
8. Eigenerkl., dass für die Dauer der Vertragslaufzeit gewährleistet wird, die aufgeführte Mindestanzahl der Fahrzeuge im jeweiligen Regionallos (gem. Anlage 1. Anhang A) mit einer oder mehrerer Betriebsstätten in einer Entfernung (Wegstrecke) von 50 km zum HTRT abzudecken. Über die Mindestabdeckung hinaus, können weitere Betriebsstätten für die Leistungserbringung bis max. 100 km benannt werden. (Jeweils bezogen auf den vom UAN zu erbringenden LA.)
Hinweis:
In der Angebotsphase wird die Entfernung (Wegstrecke) der Betriebsstätten zum HTRT gestaffelt bewertet (50/75/100 km). Je geringer die Entfernung (Wegstrecke) der Betriebsstätte zum HTRT ist, desto mehr Punkte erhält der Bieter im Rahmen der Angebotsauswertung.
Lediglich die angegebenen und qualifizierten Betriebsstätten werden bei der Angebotsauswertung und Auftragsdurchführung berücksichtigt.
Die Abdeckung ist für das jeweilige Los / Teillos in der Anlage 1 - Antrag zur Teilnahme zu befüllen und für jeden UAN eine Anlage 1d - UAN einzureichen.
Die Entfernung (Wegstrecke) vom HTRT bis zur Betriebsstätte ist mit dem Routenplaner Google Maps zu ermitteln. Gemeint ist die, für die im Anhang A geschilderten Fahrzeuge, nach StVo zugelassene Wegstrecke.
9. Eigenerkl., dass das eingesetzte Personal eine gültige Fahrerlaubnis, die die Gewichtsklasse des jeweiligen Fahrzeugs einschließt. (Jeweils bezogen auf den vom UAN zu erbringenden LA.)
10. Eigenerkl. über die Einhaltung und Anwendung der geforderten Anforderungen der NATO-Qualitätssicherungsrichtlinie für Endprüfung und Test, AQAP 2131:2017. (Jeweils bezogen auf den vom UAN zu erbringenden LA.)
11. Eigenerkl. über den Besitz einer gültigen Zertifizierung nach der DIN EN ISO 9001:2015. (Jeweils bezogen auf den vom UAN zu erbringenden LA.)
oder
Eigenerkl. über die Einbindung in das QM-System des AN. (Jeweils bezogen auf den vom UAN zu erbringenden LA.)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

RegLa - Haftpflicht 5/10 Mio. (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung): Vorlage einer Versicherungspolice in Kopie über den Abschluss einer Haftpflichtversicherung
(industrieübliche Betriebshaftpflicht sowie eine Umwelthaftpflichtversicherung), deren Höhe jeweils 5 Mio. EUR pro Schadensfall für Personen- und Sachschäden, im Falle der Kumulation der Schadensereignisse jedoch 10
Mio. EUR pro Jahr nicht unterschreitet.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

RegLa - Kopie der Zertifizierung durch eine behördliche Stelle oder den Hersteller (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung): Vorlage des Nachweises in Kopie über eine Zertifizierung zur Instandhaltung der in diesem Verfahren ausgeschriebenen Systeme / Geräte durch eine behördliche Stelle, die HIL GmbH oder den Hersteller für die ausgeschriebenen Systeme/ Geräte.

Ein entsprechender Nachweis wäre z.B. IRV BAAINBw, Standortrahmenvertrag, Beauftragungen durch Logistische Steuerstellen, Instandsetzungsrahmenvertrag.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Erfolgt die Bezuschlagung des Angebotes im Vergabeverfahren nicht im Wettbewerb im Sinne des § 4 VO PR 30/53, kommt bei Vergaben, wenn der AN seinen Hauptsitz in Deutschland hat und der Wert je Einzelauftrag 5.000,00 EUR netto und deren Gesamtwert im Kalenderjahr 125.000,00 EUR netto übersteigt, die Verordnung VO PR 30/53 über die Preise bei öffentlichen Aufträgen (VO PR 30/53) zur Anwendung. In dem Fall gilt ein Selbstkostenpreis als Selbstkostenfest-, Selbstkostenricht- oder Selbstkostenerstattungspreis gemäß §§ 5 bis 8 VO PR Nr. 30/53 als vereinbart.

1. Eigenerklärung zur Vorlage einer Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10% des Auftragswertes. Auf die Vertragserfüllungsbürgschaft wird verzichtet, wenn der Bonitätsindex der Kreditreform während der Vertragslaufzeit unter 250 Punkten liegt oder ein gleichwertiger Bonitätsnachweis vorgelegt wird.

Rechtsform des Bieters

Die Bewerber-/Bietergemeinschaft ist ein Zusammenschluss mehrerer selbstständiger Unternehmen, die gemeinsam das Ziel verfolgen, den Auftrag zu erhalten und nach erfolgreichem Vertragsabschluss als Ar-beitsgemeinschaft durchzuführen.
Bewerber-/Bietergemeinschaften müssen mit der Abgabe des Angebotes bzw. bei Vergabeverfahren mit Teilnahmewettbewerb bereits mit der Ab-gabe des Teilnahmeantrags alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft benennen, sowie Art und Umfang des jeweiligen Leistungsteils des einzelnen Mitglieds angeben.
Ist die Bildung einer Bietergemeinschaft beabsichtigt, haben die daran beteiligten Unternehmen einen Bevollmächtigten zu bestimmen, dessen Voll-macht mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen ist. Die Vollmacht kann durch eine beglaubigte Abschrift des Vertrages über die Zusammenarbeit der Bieter ersetzt werden. Inhaltlich muss die Vollmacht dem § 29 (7) VSVgV entsprechen; eine Liste aller Mitglieder ist beizufügen. Der Be-vollmächtigte ist alleiniger Ansprechpartner der Vergabestelle.
Bei Bietergemeinschaften sind die Teilnahmeunterlagen von jedem Bie-tergemeinschaftspartner gesondert auszufüllen und mit dem Teilnahme-antrag einzureichen. Für die Eignungsprüfung gelten folgende Rege-lungen:

- Die für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit auf-gestellten Kriterien sowie die geforderten Kautionen und Sicher-heiten werden kumulativ für die Bietergemeinschaft als Ganzes betrachtet.

- Die für die persönliche Lage aufgestellten Kriterien sowie die sonstigen Bedingungen an die Auftragsausführung müssen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft einzeln erfüllt sein. Etwaige Ausschlussgründe eines Mitglieds führen zum Ausschluss der Bietergemeinschaft.

- Die für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit aufge-stellten Kriterien müssen von jedem Mitglied der Bietergemein-schaft einzeln erfüllt sein, und zwar jeweils im Hinblick auf den Leistungsanteil der einzelnen Mitglieder. Eine kumulative Ge-samtbetrachtung der Bietergemeinschaft findet nicht statt. Etwaige Ausschlussgründe eines Mitglieds führen zum Ausschluss der Bietergemeinschaft.

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Einzureichende Unterlagen:
- RegLa - Anlage 1 - Antrag zur Teilnahme ( mittels Eigenerklärung vorzulegen)
- RegLa - Anlage 1e - Einhaltung der Sanktionsverordnung ( mittels Eigenerklärung vorzulegen): Eigenerklärung des Bewerbers zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 3 der Verordnung (EU) 2022/576) des Rates vom 8. April 2022.
- RegLa - Anlage 1f - Merkblatt VS NfD ( mittels Eigenerklärung vorzulegen)

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung